Chronik des Sonnenheims Solhem (Getterum)
Von der Entstehung im Jahr 1936 bis heute
Die 1930er-Jahre: Der Bau aus regionalen Rohstoffen (1936)
Bevor Solhem gebaut wurde, war der Getterum Sjön ein naturbelassener Moor- und Waldsee. Im Jahr 1936 errichtete der schwedische Baumeister Henning Andersson das Haus Solhem auf einem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück am See. Als Mitarbeiter des nahen Wassersägewerks Oxebo Vattensåg in Hallingeberg hatte er Zugriff auf erstklassige, regionale Ressourcen.
Das Haus wurde im Geiste der schwedischen Eigenheim-Bewegung (Egnahem) entworfen und zeichnete sich durch eine für die damalige Zeit hochinnovative Materialwahl und Ausstattung aus:
Die 1940er & 1950er-Jahre: Das Ende einer Ära & das „Folkhemmet“
Im Jahr 1948 havarierte das große hölzerne Wasserrad des Oxebo-Sägewerks schwer. Da modernere Energieformen aufkamen, schloss das Werk dauerhaft, womit Solhems direkte Verbindung zu seiner materiellen Geburtsstätte zum historischen Denkmal wurde.
In den 1950er-Jahren entwickelte sich das Haus unter der schwedischen Wohlfahrtspolitik zum gemütlichen Lebensmittelpunkt einer Familie. Das Stromnetz von 1936 wurde erweitert, um erste moderne Haushaltsgeräte wie Radios und Kühlschränke zu betreiben. Der riesige Garten wurde als Lebensader zur Selbstversorgung genutzt, während das Holz aus dem roten Schuppen die einzige Wärmequelle im Haus blieb.
Die 1960er bis 1980er-Jahre:
Die Ära Petersson und der erste Farbwechsel
Mit dem schwedischen Strukturwandel zogen viele Familien für die Arbeit in die größeren Städte wie Västervik. Solhem wandelte sich in dieser Epoche schrittweise vom dauerhaften Wohnsitz zur Sommarstuga (Sommerhaus).
In diesem Zeitraum ging das Haus in den Besitz der Familie Petersson über. Sie prägte das Erscheinungsbild des Hauses durch eine markante optische Veränderung: Die Familie brach mit dem traditionellen Rot und strich die gesamte Holzfassade des Hauses strahlend weiß. Unter der Familie Petersson blieb die historische Raumaufteilung im Erd- und Obergeschoss unangetastet. Die Besitzer pflegten die robuste Bausubstanz liebevoll: Die Innenräume wurden im Stil der Zeit neu tapeziert und die Dielenböden instand gehalten. In den Sommerferien wurde der See intensiv zum Angeln von Hechten und Barschen genutzt.
Die 1990er bis 2013: Neuer Glanz in Skagengold (2012)
Während die Welt digitalisiert wurde, bot Solhem am Getterum Sjön absolute Entschleunigung. Die von Henning Andersson verarbeiteten Hölzer und das Steinfundament erwiesen sich über die Jahrzehnte als extrem widerstandsfähig.
Nach der Ära der Familie Petersson übernahmen neue Besitzer das Anwesen. Im Jahr 2012 gaben sie dem Haus sein heutiges, charakteristisches Gesicht: Sie verabschiedeten sich vom weißen Anstrich der Vorbesitzer und gaben der Fassade den warmen, edlen Farbton Skagengul (Skagengelb/Skagengold). Diese helle, skandinavische Farbe verleiht dem Haus seine freundliche und sonnige Ausstrahlung am Seeufer.
Seit 2014: Das neue Kapitel als „Sonnenheim Solhem“ & der Einzug der Wellness (2015)
Im Jahr 2014 wechselten die Eigentümer des geschichtsträchtigen Anwesens erneut. Mit der offiziellen Ausrichtung als Ferienhaus Sonnenheim Solhem und dem Start der eigenen Webseite begann eine Phase tiefgreifender, durchdachter Modernisierungen und struktureller Großprojekte, um das Anwesen fit für die Zukunft zu machen.
Die großen Infrastruktur- und Außenprojekte
In den Folgejahren wurde das Grundstück im großen Stil aufgewertet, wobei die Erschließung der Außenbereiche und die Modernisierung der Ver- und Entsorgung im Fokus standen:
Die Modernisierungen der jüngsten Zeit
Heute präsentiert sich das Sonnenheim Solhem als perfekt ausbalanciertes Gesamtkunstwerk. Ein Ort, an dem Gäste den Geist von 1936 spüren, den nostalgischen Charme der Farben erleben und gleichzeitig modernen Premium-Komfort mit zwei Terrassen, neuer Haustechnik und Sauna genießen können.
...und die Geschichte ist noch nicht zu Ende...